Guglhupf

Guglhupf- Varianten

 

oben mit kandierten Früchten, Rosinen und Mandeln
diese Zutaten habe ich vorher in Rum eingeweicht

 

hier mit 70% Bitterschokolade,  5 El. Glühwein (selbst gemacht),  Orangenwürfel sowie Granatapfelkernen vom Glühwein und  Zimt aus der Gewürzmühle

 

Dieser war besonders gut aufgegangen. Mit nur 10 g Hefe.  Mit Zitronat in Rum getränkt, Limettenschale ziseliert, Saft der Limette und etwas feingehackter Vanilleschale.

 


  

Auch salzige Varianten sind vielversprechend. Mit einem Glas frischem Pfälzer Sylvaner dabei, kann man Gäste auch mal einen Moment unter Sich lassen, solange man in der Küche noch am Hauptgericht arbeitet.

 




Guglhupf mit geriebenem Bergkäse, gemahlenen Haselnüssen und kleingewürfeltem Parmaschinken

Der wandelbare Klassiker hier mit in Rum getränkten Rosinen, Zitronat und Orangeat sowie gemahlenen Mandeln

für einen Guglhupf brauchen wir:

1/2 Würfel frischer Hefe
1 tl Zucker
1 prise Salz
100 cl lauwarme Milch
125 gr. Butter
3-4 frische Eier je nach Größe
400-500 gr Mehl oder 300 gr Mehl plus 150 gr. gemahlene Mandeln, Haselnüsse, oder Walnüsse

Vorteig

Milch in einem kleinen Topf erwärmen (ca. 35°)
Hefe mit den Fingern in die Milch einbröseln, 1 tl. Zucker dazu,  dann mit dem Schneebesen mischen
danach etwa 100gr von unserem Mehl einsieben und wieder kräfig durchmischen.  Diese Mischung gebe ich in meine Teigschüssel. Mit einem frischen Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Platz (Heizung, Kachelofen (schön) 20-30 Min. aufgehen lassen.

Danach das Mehl bzw. die Nüsse zugeben, 1 Prise Salz dazu und den Teig mit der Hand (das macht Spaß) kräftig durchkneten. Nach und nach die Eier (leicht gewärmt) sowie die geschmolzene Butter zugeben.


Diese Teigmasse solange kneten, bis sie sich von Hand und aus der Schüssel löst.
erneut zudecken und gehen lassen, bis die Teigmenge sich verdoppelt hat.


dies ist der fertig geknetete Teig, nach dem Aufgehen sollte die Schüssel fast voll sein, dann ist der Teig gut....


Danach arbeiten wir die restlichen Zutaten in den Teig hinein. Rosinen, gehackte Mandeln o,ä., Vanillemark gibt einen tollen Geschmack..
bei der würzigen Variante z.B. Speckwürfel, geriebenen Käse, etwas Kümmel, gegackten Bärlauch (!)
ect.

Jetzt lassen wir den Teig noch eimal gehen. Das dauert etwas länger, wegen der eingearbeiteten Zutaten.


Hier 2 schöne Teile, die fast fertig aufgegangen sind und gleich in den Ofen kommen....
Fruchtig durch in Obstschnaps eingelegte Rosinen, Orangeat und Zitronat. Die ausgebutterten Formen habe ich mit frisch gemahlenen Mandeln ausgekleidet, so klebt der Teig nie in der Form fest und der Kuchen fällt nach dem Backen regelrecht aus der Form, wenn man sie umdreht.

vor dem Backen...





und danach....


 Im auf 160-180° vorgeheizten Backofen ca. 30min backen. Keine Umluft, denn das trocknet den Teig zu sehr aus. Für eine Garprobe steche ich mit einem dünnen Spieß in den Teig. Wenn beim Herausziehen keine Teigmasse am Spieß klebt, dann ist der Guglhupf fertig gebacken.



Ps. ich mag es den Teig in traditionellen Tonformen zu backen, weiterhin habe ich einen Kachelofen mit einem selbst konstruierten Schamottbackfach. Einfach urig!


meine karibische Variante:

400gr weisses Kuchenmehl, 100 gr Kokoraspel, 3 Eier, 100gr. Butter, 15 gr. Bierhefe, 1Tl Zucker für den Vorteig, 2El Zucker und eine Prise Salz für den Hauptteig , 1/2 Mango in kleine Stücke geschnitten und in 3 El karibischen Rum eingelegt, 1 Zitronenschale mit dem Ziselierer abraspeln, Vanillestange aus der Mühle

die vorgewärmte Backform mit flüssiger Butter einpinseln und mit ausreichend Kokosraspeln bestreuen (so fällt der Guglhupf nach dem Backen fast von allein aus der Form)


Achtung wenn man den Guglhupf zu Tisch bringt. Der  Verzehr geht wesentlich schneller als die Zubereitung, weil man fast nicht aufhören kann.... rolf



www.orpheussegeln.de



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Kommentare :